Heiße Tipps für Sommertage

Wie man an den Hundstagen nicht auf den Hund kommt.

Was unseren Lieblingen im Sommer bei über 20 °C wirklich gut tut und wieso Broccoli-Leberwurst genauso schön ist wie Stracciatella-Haselnuss: heiße Tipps für kühle Schnauzen.

Mit dem Sommer ist es ja so, dass man ihn gefühlte neun Monate lang herbeisehnt – aber rollt die erste Hitzewelle dann durchs Land, wünscht man sich wieder in den nasskalten Frühling zurück. Am meisten wünschen sich das natürlich unsere Hunde, die der Hitze sehr wenig entgegenzusetzen haben.

Während mir an heißen Tagen schon der Schweiß am ganzen Körper ausbricht, wenn ich ein Tässchen kühlenden Minztee an meine Lippen hebe, können unsere Fellfreunde nur über ihre minimal an Nase und Pfoten vorhandenen Schweißdrüsen schwitzen. Mit Hecheln und Trinken versuchen Hunde im Sommer ihren Körper herunterzukühlen.
Wer hat nicht schon von den armen Tieren gelesen, die im Auto einen Hitzschlag erlitten haben. Keine Seltenheit: Tierärzte sagen, dass große Hitze unseren Vierbeinern wirklich schwer zusetzen kann. Immer wieder werden wohl solche Notfälle in die Tierarztpraxen gebracht, weil man die Signale nicht ernst genommen hat.

Also, die schlechte Nachricht zuerst:

Schon wenige Minuten ab 20 °C in der Sonne können für Hunde gefährlich werden. Wenn die Überwärmung nicht mehr durch ausreichend Flüssigkeit ausgeglichen werden kann, droht ein Hitzschlag.

Anzeichen dafür sind starkes Hecheln, große Unruhe, weit heraushängende Zunge, Taumeln, Kreislauf-Ausfälle, Bewusstlosigkeit.  Besonders aufpassen müssen Hundebesitzer mit herzkranken Hunden oder mit Vierbeinern mit viel Fell. Hier hat sich unser Hundebett Buddebü aus der eigenen Manufaktur bewährt. Ohne Decke hat das Kunstleder ein kühlenden Effekt und darin lässt`s sich prima schnarchen. Abkühlung garantiert!

Hitze und Hunde – da ist Vorsicht geboten. Im Notfall muss der Hund zunächst schrittweise mit lauwarmem Wasser (kein kaltes!) gekühlt werden. Über Pfoten, Beine, Popo bis zum Hals vorarbeiten, am besten mit einem feuchten Tuch. Und dann ab zum Tierarzt, der genau weiß, wie er einen überhitzten Hund behandeln muss.

Die gute Nachricht: Wir können vorbeugen und dem Fellfreund die sogenannten Hundstage leichter machen!

Dafür gibt’s ganz einfache Regeln:

Ich schütze meinen Fips vor direkten Sonnenstrahlen, biete ihm immer Schatten – sei es mit einem Sonnenschirm. Den benutze ich übrigens gleich mit, wir wissen ja, dass Sonne immer nur in Maßen gesund ist.

Für uns alle selbstverständlich:

Der Hund hat immer frisches Wasser im Hundenapf zur Verfügung. An richtig heißen Tagen geht’s nur am frühen Morgen und in den Abendstunden raus, nicht in der Gluthitze am Mittag. Wer kann, sucht sich schattige Wege im Park oder Wald. Hier ist es immer kühler – auch für uns Menschen eine Wohltat.

Apropos Wohltat:

Ist es allzu arg mit der Hitze, auch mal die Beine anfeuchten oder ein feuchtes Tuch auf den Liebling legen.
Und nun von den Regeln zum Vergnügen, denn das sollte der lang ersehnte Sommer sein. Die tollste Abkühlung ist der Sprung in den See oder ins Meer. Für dieses Vergnügen sind Wasserspielzeuge für den Hund wie geschaffen.

Aber nicht jeder hat ein natürliches Gewässer in der Nähe, aber ein Kinderschwimmbecken oder eine große Wanne sind auch nicht zu verachten. Als glückliche Gartenbesitzerin habe ich mit Fips den Gartenschlauch-Spaß entdeckt. Spielerisch kann ich Fips – diesen wasserscheuen Floh – nun von unten bis oben nassspritzen, mit ihm Wassertropfen fangen und dabei selbst richtig schön nass werden. Den größten Spaß daran haben bestimmt meine Nachbarn, die sich an die Stirn tippen …

Für mich gibt’s natürlich an solchen Tagen ein schöööönes kaltes Eis. Und Fips, der Fuchs, weiß das genau. Denn für ihn habe ich schon ein selbstgemachtes Broccoli-Leberwurst-Eis vorbereitet. Yummie! Darüber habe ich übrigens vor einiger Zeit geschrieben in der Kolumne „Wenn sich ‚Hot Dogs‘ über Eis freuen“.

Eis?! Ich fürchte, ich habe ein Mal zu viel das Wort Eis geschrieben. Es ist Sommer, es ist warm, und ich werfe jetzt einen Blick ins Eisfach. In der Hoffnung, statt Broccoli-Leberwurst noch Stracciatella oder Haselnuss zu finden.

 

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